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Landkreis Dillingen
27.07.2019

Schädliches Granulat im teuren Kunstrasen

Ins Gerede gekommen sind durch eine Forschung des Fraunhofer-Instituts die Kunstrasenplätze in Deutschland. Im Vordergrund der vor knapp vier Jahren eröffnete Platz der Stadt Wertingen auf dem Judenberg. Im Hintergrund das aus Naturrasen beschaffene Nebenspielfeld des TSV Wertingen.
Foto: G. Herdin

Sport-Nachgefragt: Was eine Kommune und ein Verein im Landkreis tun möchten, um für das von der EU angedachte Verbot gegen Mikroplastik Lösungen zu finden. Warum der BLSV-Kreisvorsitzende ein Freund von Naturrasen ist.

Was geschieht mit den zahlreichen Kunstrasenplätzen in Europa? Nach Forschungen des Fraunhofer-Instituts sollen Sportstätten dieser Art mit einem großen Anteil von Mikroplastik versehen sein. Allein in Deutschland, so die Schätzungen, werden jährlich etwa 11000 Tonnen schädliches Granulat auf den grünen Kunstrasenflächen verteilt. Die EU hat angekündigt, den Mikroplastik-Anteil zu verbieten, weil er in den Wasserkreislauf und in die Nahrungskette gelangt. Inzwischen gibt Fraunhofer allerdings zu, dass die Zahlen nicht wissenschaftlich untermauert sind und man deshalb eine neue Studie in Angriff nehmen möchte. Vom angedachten EU-Verbot wären im Landkreis Dillingen sowohl die Stadt Wertingen als auch die SSV Glött betroffen.

Hohe Kosten in Wertingen

In Wertingen gehört der im Jahr 2015 für circa 750000 Euro erstellte Kunstrasenplatz (94 x 62 Meter) der Kommune, Eigentürmer in der Aschberggemeinde Glött ist das etwa ein Drittel so große Kleinspielfeld der örtliche Sportverein. Während man bei der SSV Glött die Mikroplastik-Problematik laut der Vereinsvorsitzenden Carmen Ansbacher erst bei einer Vorstandschaftssitzung – voraussichtlich im Spätherbst – auf die Tagesordnung nehmen möchte, hat sich der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Wertingen in der vergangenen Woche mit dem Thema bereits beschäftigt. Laut Geschäftsleiter Dieter Nägele wurde der Kunstrasenplatz auf dem Judenberg in den knapp vier Jahren seit der Inbetriebnahme bisher kein einziges Mal nachgranuliert. Doch so eine Maßnahme stehe in diesem Jahr an. „Wir haben vor, dies noch vor Einbruch des Winters von einer Fachfirma machen zu lassen“, berichtet Nägele. Die ganze Aktion soll dabei in zwei Schritten über die Bühne gehen: Zunächst werde das umstrittene schwarze Granulat auf dem Platz eingebracht, um dann in einem sogenannten Nachreinigungsverfahren die gesamte Füllung zwischen den künstlichen Grashalmen zu reinigen. Dabei werde, so Nägele, das Mikroplastik in Wasser gebunden und dann ausgesiebt. Die Kosten für beide Arbeitsgänge dürften sich zwischen 7000 und 8000 Euro belaufen. Warum das ganze Prozedere, wenn ein EU-Verbot droht? Solange es zu Granulat noch keine richtige Alternative gebe, sei das Nachreinigungsverfahren nach Ansicht von Experten die derzeit beste Lösung. „Wir hoffen, dass aber sehr schnell ein neues Produkt auf den Markt kommt“, betont der kommunale Geschäftsleiter Nägele und dass spätestens in drei bis vier Jahren ein kompletter Austausch des Füllmaterials erfolgen kann. In der Verwaltung der Stadt Wertingen wird mit Kosten zwischen 60000 und 70000 Euro gerechnet.

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